Polykristalline Solarmodule 2026: Vor- und Nachteile, Ersatz, Ü20
Polykristalline Solarmodule bestehen aus Zellen mit vielen kleinen Siliziumkristallen. 2017 stellten sie laut Fraunhofer ISE noch rund 57 % der weltweiten Modulproduktion, 2025 wurden praktisch keine mehr produziert. Für Neuanlagen spielen sie deshalb keine Rolle mehr.
Das Wichtigste in Kürze
- Polykristallin heißt: gegossene Zellen aus vielen Kristallkörnern, blau gesprenkelt.
- Weltproduktion 2025 laut Fraunhofer ISE: 0 GWp Poly, 690 GWp Mono (2017 noch rund 57 % Poly).
- Datenblätter: Poly 14,3 bis 17,1 % Wirkungsgrad, aktuelle TOPCon-Module rund 23 %.
- Poly verliert bei Hitze mehr: −0,40 bis −0,48 %/K statt −0,29 %/K.
- Anlagen in Deutschland altern laut BTU-Studie um 0,52 bis 0,61 % pro Jahr.
- Ersatzmodul: Impp gleich oder höher als bei den Altmodulen, Stecker vom selben Hersteller.
- Dachanlage in der EEG-Laufzeit: Vergütungserhaltender Tausch nur bei Defekt, Schaden oder Diebstahl (Stand 21.09.2026).
- 42watt-Rechenbeispiel Ü20: Repowering bringt 1,7-mal so viel Strom, aber nur rund 290 bis 330 € mehr pro Jahr.
Was sind polykristalline Solarmodule und lohnen sie sich 2026 noch?
Polykristalline Solarmodule sind Siliziummodule mit gegossenen Zellen aus vielen Kristallkörnern, und als Neukauf lohnen sie sich 2026 nicht mehr. Der Fachbegriff lautet auch multikristallin. Die Grenzen zwischen den Körnern, die Korngrenzen, bremsen den Stromfluss in der Zelle. Daher liegt der Wirkungsgrad unter dem moderner monokristalliner Zellen. Die Tabelle vergleicht 2 typische Poly-Module von 2011 und 2018 mit einem neueren TOPCon-Modul, jeweils nach Herstellerdatenblatt.
| Merkmal | SolarWorld SW 240 poly (2011) | Canadian Solar CS6K-275P (2018) | TOPCon-Modul (Jinko Tiger Neo 460 W) |
|---|---|---|---|
| Wirkungsgrad | 14,3 % | 16,8 % | 23,0 % |
| Leistung je m² | 143 W | 168 W | 230 W |
| Temperaturkoeffizient | −0,48 %/K | −0,40 %/K | −0,29 %/K |
| Strom im MPP (Impp) | 7,96 A | 8,88 A | 13,69 A |
| Maße, Gewicht | ca. 1,68 m², 21,2 kg | 1,64 m², 18,2 kg | 2,00 m², 21 kg |
Kurz eingeordnet: Ein aktuelles Modul liefert pro Quadratmeter rund 37 bis 61 % mehr Leistung als die Poly-Module. Es verliert bei Hitze außerdem weniger. Der Temperaturkoeffizient gibt an, wie viel Leistung ein Modul pro Grad Erwärmung einbüßt. Bei 35 Grad über Normtemperatur sind das rund 14 bis 17 % bei Poly und rund 10 % beim TOPCon-Modul. Wichtig für Bestandsanlagen ist die Zeile Impp. Darauf geht der Abschnitt zum Mischen im String ein.
Wie werden polykristalline Zellen hergestellt?
Polykristalline Zellen entstehen aus einem gegossenen Siliziumblock, der in einem eckigen Tiegel gerichtet erstarrt. Das Silizium schmilzt bei rund 1.412 °C. Beim kontrollierten Abkühlen wachsen viele Kristalle nebeneinander. Den Block zersägen Maschinen in dünne Scheiben, die Wafer. Das Verfahren war einfacher und günstiger als das Ziehen eines Einkristalls nach dem Czochralski-Verfahren. 2017 stellte das Fraunhofer ISE mit 22,3 % einen Weltrekord für multikristalline Zellen auf.
Welche Vor- und Nachteile haben polykristalline Module?
Polykristalline Module hatten früher 2 Vorteile, heute überwiegen die Nachteile. Die Vorteile betrafen vor allem die Herstellung:
- Geringere Herstellkosten: Gießen war günstiger als das Ziehen von Einkristallen.
- Bewährte Technik: Viele Anlagen laufen seit über 15 Jahren stabil.
Dem stehen 4 Nachteile gegenüber:
- Niedriger Wirkungsgrad: 14 bis 17 % laut Datenblatt, aktuelle Module erreichen 22 bis 24 %.
- Mehr Verlust bei Hitze: −0,40 bis −0,48 %/K statt −0,26 bis −0,29 %/K.
- Kein Preisvorteil mehr: Neue Mono-Module kosten im Großhandel 0,130 €/Wp.
- Kaum Verfügbarkeit: Neue Poly-Module gibt es nur noch als Restposten.
Die Aussage, Poly-Module seien bei Hitze besser als Mono-Module, ist damit überholt. Auch die oft genannte Degradation von 0,1 % pro Jahr ist nicht belegt. Die Garantie des SW 240 poly erlaubte bis zu 0,7 % Leistungsverlust pro Jahr.
Warum sind polykristalline Module vom Markt verschwunden?
Polykristalline Module sind verschwunden, weil monokristalline Zellen durch 3 technische Entwicklungen günstiger und effizienter wurden. 2017 lag der Anteil von multikristallinem Silizium an der Weltproduktion laut Fraunhofer ISE noch bei rund 57 %. 2018 waren es laut der Branchen-Roadmap ITRPV etwa 50 %. In der 2. Jahreshälfte 2018 überholten monokristalline Wafer laut pv magazine erstmals die multikristallinen. 2025 produzierte die Welt rund 706 GWp Module, davon 690 GWp monokristallin und 0 GWp multikristallin. Das Fraunhofer ISE schreibt im Photovoltaics Report (Juli 2026): „In practice, multi-crystalline silicon technology has disappeared from the market.“
3 Gründe trieben den Wechsel:
1. Kristallziehen wurde produktiver: Nachfüllbare Czochralski-Öfen senkten die Kosten für Einkristalle.
2. Diamantdrahtsägen: Die neue Sägetechnik brachte vor allem bei Mono-Wafern Vorteile.
3. PERC-Zellen: Die Zelltechnik steigerte den Wirkungsgrad bei Mono deutlich stärker als bei Poly.
Welche Zelltechniken es gibt und was sie leisten, erklärt der Beitrag monokristalline Solarmodule.
Wie erkennen Sie polykristalline Module auf Ihrem Dach?
Polykristalline Module erkennen Sie an blau schimmernden, gesprenkelten Zellen mit rechteckigen Ecken. Die einzelnen Kristallkörner reflektieren Licht unterschiedlich. 4 Merkmale helfen bei der Zuordnung:
- Optik: blaue, eisblumenartige Musterung statt einheitlich schwarzer Fläche.
- Zellform: volle Quadrate, ältere Mono-Zellen haben abgeschrägte Ecken.
- Typenschild: Zusätze wie „poly“ oder „P“ im Modellnamen, etwa CS6K-275P.
- Unterlagen: Datenblatt, Rechnung oder Anlagendokumentation des Installateurs.
Typisch sind 60 Zellen mit 156 mm Kantenlänge, die Datenblätter aus der Tabelle oben nennen 240 bis 280 W pro Modul. Notieren Sie Leistung, Impp und Leerlaufspannung (Voc) vom Typenschild. Diese Werte brauchen Sie bei einem Defekt.
Was bedeutet das Marktende für Anlagen mit Poly-Modulen?
Für Anlagen mit Poly-Modulen bedeutet das Marktende vor allem ein Ersatzteilproblem, nicht ein Leistungsproblem. Die Module selbst laufen meist zuverlässig weiter. Schwierig wird es, wenn 1 Modul ausfällt und ein passendes Gegenstück fehlt.
Wie stark altern polykristalline Module?
Photovoltaikanlagen in Deutschland verlieren laut einer Studie der BTU Cottbus-Senftenberg im Mittel 0,52 bis 0,61 % Leistung pro Jahr. Die Forschenden werteten 16 Jahre Daten von 1,25 Millionen Anlagen aus (Energy Economics, 2026). Viele davon stammen aus Jahren mit hohem Poly-Anteil. Nach Technik aufgeschlüsselt ist die Studie nicht. Nach 20 Jahren bleiben bei diesem Tempo rund 88 bis 90 % der Anfangsleistung.
2 Ausnahmen zeigen, dass das Einzelprodukt entscheidet:
- LeTID: Bei multikristallinen PERC-Zellen kann licht- und temperaturinduzierte Degradation auftreten, wie stark, hängt vom Hersteller ab. Laut Fraunhofer CSP sind mehr als 10 % relativer Wirkungsgradverlust möglich. Auf deutschen Dächern ist der Leistungsabbau laut Modellrechnung nach rund 10 Jahren abgeschlossen, die Erholung dauert rund 20 Jahre. Mehr zur Zelltechnik steht im Beitrag PERC-Module.
- Materialfehler: Eine 15-jährige Messung des französischen Forschungszentrums CEA in Südfrankreich ergab für 14 Poly-Module von 2008 im Mittel 2,56 % Verlust pro Jahr, bei Mono-Modulen 0,86 %. Ursachen waren vergilbte Einbettfolie, Korrosion und Ablösung von Schichten.
Ein Sicherheits- und Leistungscheck kostet laut Verbraucherzentrale rund 250 bis 300 Euro. Er zeigt, ob Ihre Module im normalen Rahmen liegen. Wie lange Module, Wechselrichter und Speicher halten, zeigt der Beitrag Lebensdauer Photovoltaik.
Was tun, wenn ein Poly-Modul defekt ist?
Bei einem defekten Poly-Modul ist ein baugleiches Gebrauchtmodul die erste Wahl, ein neues Mono-Modul die Alternative. Laut Fachmagazin haustec sollten Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom des Ersatzes möglichst gut zum alten Modul passen. Gehen Sie in 4 Schritten vor:
1. Defekt dokumentieren: Fotos, Messprotokoll oder Gutachten des Fachbetriebs sichern.
2. Ersatz suchen: gleiches Modell oder gleiche Leistungsklasse auf dem Zweitmarkt prüfen.
3. Elektrik abgleichen: Impp, Voc, Maße und Steckertyp mit dem Typenschild vergleichen.
4. Netzbetreiber informieren: Den Tausch melden, Mehrleistung zusätzlich im Marktstammdatenregister eintragen.
Rechtlich gilt § 38b EEG 2023. Ersatzmodule übernehmen das Inbetriebnahmedatum der alten Module. Die Clearingstelle EEG|KWKG formuliert: „Die ersetzenden Module übernehmen das Inbetriebnahmedatum und damit Höhe und Dauer der Vergütung der ersetzten Module.“ Das gilt bis zur vorher installierten Leistung. Für Mehrleistung gilt das nicht, ihre Vergütung klären Sie vorab mit dem Netzbetreiber.
Die Norm IEC 62548 verlangt, dass verbundene Stecker vom selben Typ und Hersteller stammen. Gemischte Stecker können den Übergangswiderstand erhöhen und bis zu einem Brand führen. Ein Fachbetrieb tauscht die Stecker deshalb passend.
Kann man Poly- und Mono-Module in einem String mischen?
Poly- und Mono-Module lassen sich in einem String mischen, das neue Modul verliert dabei aber rund ein Viertel bis ein Drittel seiner Leistung. Ein String ist eine Reihe in Serie geschalteter Module. Durch alle fließt derselbe Strom, das schwächste Modul gibt ihn vor. Ein 460-W-Modul mit 13,69 A Impp arbeitet in einem String aus CS6K-275P-Modulen mit nur rund 8,9 A. Rechnerisch liefert es dann etwa 300 bis 355 W statt 460 W.
Der umgekehrte Fall ist ungünstiger. Hat das Ersatzmodul weniger Strom als die alten Module, drückt es die Leistung des ganzen Strings. Achten Sie deshalb auf 3 Regeln:
- Strom: Impp des Ersatzes gleich oder höher als bei den Altmodulen.
- Spannung: Voc ähnlich, damit die Stringspannung im Rahmen des Wechselrichters bleibt.
- Alternative: neue Module an einem eigenen MPP-Tracker oder mit Leistungsoptimierer betreiben.
Ein MPP-Tracker ist der Regler im Wechselrichter, der für einen String den Punkt maximaler Leistung sucht. Wann Optimierer sinnvoll sind, zeigt der Beitrag Leistungsoptimierer PV.
Lohnt sich Repowering einer Ü20-Anlage mit Poly-Modulen?
Repowering einer intakten Ü20-Anlage mit Poly-Modulen lohnt sich über 20 Jahre meist nicht, wenn nur der Mehrertrag zählt. Ü20-Anlagen sind Anlagen, deren EEG-Vergütung nach 20 Jahren endet. Laut Verbraucherzentrale endet sie am 31.12. des 20. Jahres nach dem Inbetriebnahmejahr. Anlagen von 2006 trifft das am 31.12.2026. Dachanlagen bis 30 kW aus diesem Jahr erhielten laut IWR-Übersicht 51,80 Cent pro kWh. Danach gibt es bis 2032 eine Anschlussvergütung. Sie entspricht dem Jahresmarktwert Solar minus Vermarktungskosten, 2025 waren das laut DGS 3,793 Cent pro kWh.
Das 42watt-Rechenbeispiel: Weiterbetrieb oder neue Module?
Im 42watt-Rechenbeispiel bringen neue Module 1,7-mal so viel Strom, aber nur rund 290 bis 330 Euro mehr pro Jahr. Annahmen: 20 Poly-Module à 240 W, also 4,8 kWp auf 33,5 m². Neu passen 16 Module à 460 W, also 7,36 kWp. Ertrag im Neuzustand 950 kWh pro kWp, Altanlage mit 0,55 % Verlust pro Jahr über 20 Jahre. Eigenverbrauch zählt mit 37,0 Cent (BDEW 2026). Die Neuanlage speist zu 7,70 Cent ein (Teileinspeisung bis 10 kWp, Inbetriebnahme bis 31.12.2026).
| Posten | Weiterbetrieb mit Eigenverbrauch | Neue Module (7,36 kWp) |
|---|---|---|
| Ertrag pro Jahr | 4.084 kWh | 6.992 kWh |
| Erlös bei 1.300 kWh Eigenverbrauch | 587 € | 919 € |
| Erlös bei 2.500 kWh Eigenverbrauch | 985 € | 1.271 € |
| Investition | 584 bis 2.720 € | 9.621 bis 14.880 € |
Kurz eingeordnet: Über 20 Jahre bringt die Neuanlage rund 5.700 bis 6.700 Euro mehr ein. Die Mehrinvestition liegt bei rund 9.000 bis 12.200 Euro, der Saldo damit bei rund −2.400 bis −6.400 Euro. Beide Varianten enthalten die Umrüstung auf Eigenverbrauch (200 bis 2.000 Euro laut Verbraucherzentrale) und einen neuen Wechselrichter (80 bis 150 Euro pro kWp laut ADAC). Für Module mit neuer Unterkonstruktion setzt der ADAC 1.200 bis 1.600 Euro pro kWp an. Nicht eingerechnet sind der Restwert neuer Module nach 20 Jahren, das Ausfallrisiko alter Module, die weitere Alterung beider Anlagen und das Ende der Anschlussvergütung 2032. Repowering wird attraktiv, wenn ohnehin das Dach saniert wird oder Altmodule ausfallen. Wie ein Speicher den Eigenverbrauch einer Altanlage erhöht, zeigt der Beitrag PV-Speicher nachrüsten.
Für neue Anlagen ab 2027 ist die Vergütung offen. Das Bundeskabinett hat am 29.07.2026 einen Entwurf beschlossen, der die feste Vergütung für neue Anlagen unter 25 kWp ersetzen soll. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht zugestimmt.
Dürfen Sie intakte Module während der EEG-Laufzeit tauschen?
Bei Dachanlagen bleibt die alte Vergütung derzeit nur sicher, wenn die Module defekt, beschädigt oder gestohlen sind. Das Solarpaket I sieht seit dem 16.05.2024 auch einen Tausch ohne besonderen Anlass vor. Laut Clearingstelle EEG|KWKG (geprüft am 21.09.2026) steht diese Regel aber noch unter dem beihilferechtlichen Genehmigungsvorbehalt der EU-Kommission. Der ADAC warnt, wer intakte Module freiwillig tauscht, riskiere den rückwirkenden Verlust der Vergütung. Lassen Sie einen Tausch vor Ablauf der 20 Jahre deshalb vorher mit dem Netzbetreiber klären.
Sollten Sie Restposten-Poly-Module kaufen?
Restposten-Poly-Module lohnen sich nur als Ersatz für eine bestehende Poly-Anlage, nicht für eine neue Anlage. Im Modulpreisindex von pvXchange umfassen die Klassen Mainstream und High Efficiency nur noch TOPCon-, HJT- und Rückkontaktmodule. Restposten gehören zur Klasse „Low Cost“, zusammen mit B-Ware, Insolvenzware, Gebrauchtmodulen und Modulen mit eingeschränkter oder ohne Garantie. Diese Klasse kostete im September 2026 im Großhandel 0,070 €/Wp, neue Standardmodule 0,130 €/Wp.
Im Endkundenhandel kosten Poly-Restposten teils ein Vielfaches davon. Ein Onlinehändler listete am 02.10.2026 3 Poly-Modelle mit 0,55 bis 2,10 € pro Watt, 2 davon ausverkauft. Kaufen Sie solche Module nur, wenn Datenblattwerte und Stecker zu Ihrer Anlage passen. Für Anlagen auf oder an Wohngebäuden gilt: Auf Module und Installation fallen seit dem 01.01.2023 0 % Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG), bis 30 kWp gelten die Voraussetzungen als erfüllt. Was eine neue Anlage komplett kostet, zeigt der Beitrag Photovoltaik Kosten.
Häufige Fragen zu polykristallinen Solarmodulen
Werden polykristalline Module noch hergestellt?
Nein, polykristalline Module werden praktisch nicht mehr hergestellt. Laut Fraunhofer ISE lag die Weltproduktion 2025 bei 0 GWp. Im Handel gibt es nur noch Restposten und Gebrauchtmodule.
Muss ich meine Poly-Module austauschen?
Nein, funktionierende Poly-Module können Sie weiter betreiben. Ein Tausch ist erst sinnvoll bei Defekten, starkem Leistungsverlust oder einer Dachsanierung. Während der EEG-Laufzeit sichert bei Dachanlagen nur ein Defekt, eine Beschädigung oder ein Diebstahl den alten Vergütungssatz.
Wohin mit alten Poly-Modulen?
Alte Poly-Module gehören nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) zum Elektroschrott. Privatpersonen können haushaltsübliche Mengen laut Fachportal energie-experten kostenfrei an kommunalen Sammelstellen abgeben. Nicht jede Kommune setzt das um, fragen Sie deshalb vorher nach.
Fraunhofer ISE (Photovoltaics Report, Stand 14.07.2026; Pressemitteilung Weltrekord multikristalline Zelle, 25.09.2017); ITRPV (10. Ausgabe, 2019; 11. Ausgabe, 2020); pv magazine (The mainstreaming of mono, 12.03.2019; BTU-Degradationsstudie, 19.03.2026); BTU Cottbus-Senftenberg (Energy Economics, 2026); Fraunhofer CSP (LeTID in multikristallinen PERC-Zellen, Photovoltaics International); Tsanakas et al., CEA (EPJ Photovoltaics, 2026); Herstellerdatenblätter SolarWorld SW 240 poly (08/2011), Canadian Solar CS6K-P (04/2018), Jinko Tiger Neo 54HL4R-(V); haustec (Austausch defekter PV-Module, 16.10.2025); IEC 62548 (via Stäubli); Clearingstelle EEG|KWKG (Häufige Rechtsfrage 100, geprüft 21.09.2026); § 38b EEG 2023; ADAC (Repowering PV-Anlage, 28.08.2026); Verbraucherzentrale (Ü20-Anlage, Stand 10.08.2026); DGS (Jahresmarktwert Solar 2025); IWR (EEG-Vergütungssätze 2004–2008); energie-experten (Solarmodul-Entsorgung, ElektroG); pvXchange-Modulpreisindex (via Solarserver, September 2026); BDEW-Strompreisanalyse 2026; Bundesnetzagentur (EEG-Vergütungssätze ab 01.08.2026); § 12 Abs. 3 UStG.


