Immobilienwertsteigerung durch Wärmepumpe 2026: Was Studien zeigen
Eine Wärmepumpe kann den Wert einer Immobilie steigern, vor allem über eine bessere Energieeffizienzklasse im Energieausweis. Häuser der Klasse A+ werden laut immowelt-Analyse vom März 2026 rund 15 % teurer angeboten als vergleichbare Häuser der Klasse D, Häuser der Klasse H rund 17 % günstiger. Einen festen Wertzuwachs allein durch die Wärmepumpe belegt keine bereinigte Studie.
Das Wichtigste in Kürze
- Häuser der Klasse A+ werden laut immowelt (03/2026) rund 15 % teurer angeboten als Klasse D, Klasse H rund 17 % günstiger.
- Studien messen 14 % bis 49 % Preisunterschied zwischen bester und schlechtester Klasse, meist auf Basis von Angebotspreisen.
- Die oft zitierten „43 % mehr Wert mit Wärmepumpe“ sind ein unbereinigter Durchschnitt, verzerrt durch Neubauten.
- Die Effizienzklasse richtet sich nach der Endenergie, Umweltwärme zählt nicht – eine Wärmepumpe kann ein F-Haus rechnerisch auf B heben.
- Für die Klassen A+/A fiel der Preisaufschlag seit 2022 laut IfW Kiel mit Bedarfsausweis fast dreimal so hoch aus wie mit Verbrauchsausweis.
- Gutachter berücksichtigen energetische Eigenschaften als Grundstücksmerkmal nach § 2 Abs. 3 ImmoWertV.
- 42watt-Rechenbeispiel: Wertzuwachs 14.600 € bis 53.200 € bei 22.770 € Eigenanteil nach KfW-Zuschuss.
- GModG seit 29.07.2026: keine 65-%-Pflicht mehr, aber Bio-Treppe für neue Gas- und Ölheizungen und ETS 2 ab 2028.
Wie viel mehr ist ein Haus mit besserer Energieeffizienzklasse wert?
Ein Haus der Klasse A+ erzielt laut immowelt rund 15 % höhere Angebotspreise als ein vergleichbares Haus der Klasse D, ein Haus der Klasse H rund 17 % niedrigere. Die Energieeffizienzklasse steht im Energieausweis und reicht von A+ bis H. Sie richtet sich nach der Endenergie, also der Energiemenge, die am Haus ankommt und bezahlt wird. Die Tabelle zeigt die Preisunterschiede aus 2 immowelt-Analysen mit vergleichbarer Methode.
| Klasse | Endenergie (kWh/m²a) | Häuser 2026 | Wohnungen 2026 | Häuser 2024 |
|---|---|---|---|---|
| A+ | bis 30 | +15 % | +20 % | +11,8 % |
| A | bis 50 | +7 % | +15 % | +6,8 % |
| B | bis 75 | +4 % | +8 % | +2,5 % |
| C | bis 100 | +1 % | +1 % | +1,2 % |
| D | bis 130 | Referenz | Referenz | Referenz |
| E | bis 160 | −4 % | −1 % | −1,6 % |
| F | bis 200 | −7 % | −2 % | −4,2 % |
| G | bis 250 | −10 % | −6 % | −8,2 % |
| H | über 250 | −17 % | −9 % | −13,6 % |
Kurz eingeordnet: Die Werte stammen aus Kaufinseraten auf immowelt.de, bundesweit, ausgewertet mit einem hedonischen Modell. Ein hedonisches Modell rechnet den Einfluss einzelner Merkmale wie Baujahr heraus. Die Analyse vom 19.03.2026 nutzt Angebote aus 2025, die vom 22.02.2024 Angebote der 12 Monate davor. Der Abstand zwischen A+ und H ist bei Häusern von rund 25 auf 32 Prozentpunkte gewachsen, jeweils gemessen an Klasse D. Bei Wohnungen fallen schlechte Klassen weniger ins Gewicht als bei Häusern. Was die Klassen technisch bedeuten, erklärt der Beitrag Energieeffizienzklassen für Häuser.
Was zeigen andere Studien zu Green Premium und Brown Discount?
Andere Studien bestätigen die Richtung, kommen aber auf Spannen zwischen 14 % und 49 % zwischen bester und schlechtester Klasse. Fachleute sprechen von Green Premium (Aufschlag für effiziente Gebäude) und Brown Discount (Abschlag für ineffiziente Gebäude). Die Höhe hängt stark von Daten und Methode ab.
| Studie (Stand) | Daten und Methode | Ergebnis |
|---|---|---|
| ImmoScout24 (30.07.2024) | über 250.000 Einfamilienhäuser bis Baujahr 2013, Angebote Q2 2024, je Baualtersklasse | Altbau bis 1949: Klasse A 49 % über H, Klasse D 20 % über H |
| IfW Kiel, Policy Brief 180 (11/2024) | 306.947 Kaufinserate in 19 Städten 2014–2024, bereinigt um Lage, Baujahr, Fläche | A+/A: +364 €/m², B/C: +160 €/m² gegenüber D/E |
| LBBW Research (19.11.2024) | Überblick über Studien von vdpResearch, IW, Portalen | 14 % bis 49 % zwischen bester und schlechtester Klasse |
| ImmoScout24 für BuVEG (02/2026) | über 310.000 Inserate aus 2025 | sanierte Objekte im Schnitt 23 % teurer, in der Spitze 40 % |
Kurz eingeordnet: Der Wert von 49 % gilt nur für Altbauten und vergleicht reine Durchschnittspreise je Klasse. Die IfW-Studie bereinigt um mehr Merkmale als die übrigen Studien und findet für die Klassen F bis H keinen signifikanten Abschlag gegenüber D und E. Die BuVEG-Studie hat der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle beauftragt, ein Branchenverband für Dämmung, Fenster und Fassade. Sie betont Maßnahmen an der Gebäudehülle.
Warum unterscheiden sich die Zahlen so stark?
Die Zahlen unterscheiden sich, weil die Studien meist Angebotspreise auswerten und unterschiedlich stark um Baujahr, Lage und Zustand bereinigen. Angebotspreise sind Wunschpreise in Inseraten, keine Verkaufspreise. Die IfW-Forscher fanden zudem einen großen Unterschied je Ausweisart. Ab 2022 lag der Aufschlag für A+/A mit Bedarfsausweis bei 652 €/m², mit Verbrauchsausweis nur bei 226 €/m². In fast der Hälfte der Inserate fehlte die Angabe zum Energieausweis ganz.
Steigert eine Wärmepumpe allein den Immobilienwert?
Eine Wärmepumpe steigert den Wert nicht um einen festen Prozentsatz, sie wirkt über die bessere Effizienzklasse und niedrigere Betriebskosten. Bereinigte Studien messen die Effizienzklasse, nicht die Heizungsart allein. Die IfW-Studie weist als eine von wenigen die Heizungsart aus: Eine Ölheizung senkt den Angebotspreis um 29 €/m², eine als „grün“ eingestufte Heizung erhöht ihn um 34 €/m². In dieser Gruppe stellt Fernwärme laut IfW den größten Anteil, Wärmepumpen sind nur ein Teil davon.
Stimmt die Zahl „43 % mehr Wert mit Wärmepumpe“?
Nein, die 43 % sind ein reiner Durchschnittsvergleich und kein Effekt der Wärmepumpe. Die Zahl stammt aus einer ImmoScout24-Auswertung vom 06.08.2024. Häuser mit Wärmepumpe wurden im 2. Quartal 2024 für durchschnittlich 4.348 €/m² angeboten, Häuser ohne für 3.049 €/m². ImmoScout24 nennt selbst den Grund: Wärmepumpen sind häufiger in Neubauten zu finden, die wegen der Baukosten teurer sind. Lage, Baujahr und Zustand sind in dem Vergleich nicht herausgerechnet.
Ähnlich unbereinigt ist eine Auswertung des Maklerhauses Von Poll vom Juli 2026. Danach stiegen in Berlin die Angebotspreise für Objekte mit Solar-, Luft-, Wasser- oder Erdwärmeheizung im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 10,4 %, mit Ölheizung um 1,4 %.
Wie stark verbessert eine Wärmepumpe die Energieeffizienzklasse?
Eine Wärmepumpe kann die Effizienzklasse rechnerisch um mehrere Stufen verbessern, auch ohne Dämmung. Das liegt an der Berechnungsregel. Nach § 86 GModG ergibt sich die Klasse unmittelbar aus dem Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch. Umweltwärme aus Luft oder Erdreich zählt laut Verbraucherzentrale nicht zur Endenergie. Bei einer Wärmepumpe zählt also im Wesentlichen der Strom. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viel Wärme die Wärmepumpe pro kWh Strom erzeugt. Bei einer JAZ von 3 sinkt die Endenergie etwa auf ein Drittel des Wärmebedarfs.
Die verbreitete Annahme, eine Wärmepumpe allein bringe im Energieausweis nur 1 bis 2 Klassen, greift rechnerisch oft zu kurz. Begrenzt ist dagegen die Wirkung am Markt, denn Heizlast und Gebäudehülle bleiben gleich. Ein Verbrauchsausweis zeigt den Wechsel zudem erst, wenn Verbrauchsdaten mit der Wärmepumpe vorliegen: Er beruht auf mindestens 36 Monaten (§ 82 Abs. 4 GModG). Ein Bedarfsausweis bildet die neue Heizung sofort ab. Die Unterschiede beider Ausweisarten erklärt der Beitrag Energieausweis als Gebäude-Steckbrief.
42watt-Rechenbeispiel: Deckt der Wertzuwachs die Kosten der Wärmepumpe?
Im 42watt-Rechenbeispiel liegt der Wertzuwachs je nach Studienbasis zwischen 14.600 € und 53.200 €, bei einem Eigenanteil von 22.770 €. Annahmen: freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m², Marktwert 450.000 €, Gas-Brennwertkessel seit 22 Jahren in Betrieb, selbst genutzt. Der Bedarfsausweis weist 185 kWh/m²a aus, also Klasse F.
| Rechenschritt | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Wärmebedarf (Kessel 90 % Nutzungsgrad) | 166,5 kWh/m²a | Annahme |
| Endenergie mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, JAZ 3,0 | 55,5 kWh/m²a, Klasse B | Fraunhofer-Feldtest Bestand: Ø JAZ 3,4 |
| Investition Wärmepumpe | 35.650 € | Mitte der Spanne 28.500–42.800 € (Fraunhofer ISE) |
| KfW-Zuschuss 46 % auf 28.000 € | −12.880 € | 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus |
| Eigenanteil | 22.770 € | Antrag bis 31.01.2027 |
Kurz eingeordnet: Auch mit der schwächeren JAZ von 2,5 läge die Endenergie bei 66,6 kWh/m²a und damit in Klasse B. Ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 % und die förderfähigen Kosten sinken auf 27.250 €. Der Zuschuss beträgt dann 11.445 €, der Eigenanteil steigt auf 24.205 € und liegt damit knapp über dem mittleren Szenario. Wer einen Einkommensbonus erhält, zahlt weniger. Die Förderregeln im Detail stehen im Beitrag Förderung für Wärmepumpen.
Wie hoch ist die Wertdifferenz in 3 Szenarien?
Die Wertdifferenz übersteigt den Eigenanteil im oberen Szenario deutlich, im mittleren knapp und im unteren nicht. Die 3 Szenarien nutzen unterschiedliche Datengrundlagen.
| Szenario | Grundlage | Wertdifferenz |
|---|---|---|
| Hoch | immowelt 2026: F −7 %, B +4 % gegenüber D | +53.200 € (+11,8 %) |
| Mittel | IfW Kiel: B/C +160 €/m² gegenüber D/E | +24.000 € |
| Niedrig | nur Heizkostenersparnis, Barwert über 15 Jahre bei 3 % | +14.600 € |
Kurz eingeordnet: Im unteren Szenario zahlen Käufer nur für geringere Heizkosten. Gas kostet hier 3.511 € im Jahr (27.750 kWh zu 11,93 ct laut BDEW, plus 200 € Wartung und Schornsteinfeger). Die Wärmepumpe braucht 8.325 kWh Strom zu 24 ct, plus 140 € Grundpreis und 150 € Wartung, zusammen 2.288 €. Selbstnutzende sparen also 1.223 € pro Jahr, auch ohne Verkauf. Der Mehrwert ist am ehesten mit einem Bedarfsausweis nach dem Einbau belegbar.
Wie bewerten Gutachter die Energieeffizienz einer Immobilie?
Gutachter berücksichtigen die Energieeffizienz als Grundstücksmerkmal nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die seit dem 01.01.2022 gilt. § 2 Abs. 3 ImmoWertV nennt ausdrücklich „die Ausstattung und die Qualität der baulichen Anlagen einschließlich ihrer energetischen Eigenschaften“. Einen festen Aufschlag für eine Wärmepumpe gibt die Verordnung nicht vor.
Nach § 6 ImmoWertV nutzen Gutachter 3 Verfahren, einzeln oder kombiniert:
1. Vergleichswertverfahren: Der Wert ergibt sich aus Kaufpreisen ähnlicher Objekte. Die Effizienzklasse wirkt, wenn die Vergleichsdaten sie abbilden.
2. Sachwertverfahren: Üblich bei selbst genutzten Einfamilienhäusern. Grundlage sind Normalherstellungskosten, angepasst an den Markt.
3. Ertragswertverfahren: Üblich bei vermieteten Objekten. Eine höhere Miete erhöht den Ertragswert.
Weicht ein Objekt erheblich vom Marktüblichen ab, etwa durch Bauschäden, setzen Gutachter Zu- oder Abschläge an (§ 8 Abs. 3 ImmoWertV). Der Grundstücksmarktbericht Bremen 2025 etwa nennt Umrechnungskoeffizienten nach Lage, Fläche und Baujahr, eigene Faktoren für die Effizienzklasse sind dort nicht ausgewiesen. Ein aktueller Bedarfsausweis und Rechnungen zur Wärmepumpe machen die energetische Qualität für Gutachter und Banken nachvollziehbar.
Welche Rolle spielen GModG und CO2-Preis für den Immobilienwert?
Das GModG verlangt seit dem 29.07.2026 keinen Heizungstausch mehr, aber steigende CO2-Kosten und die Bio-Treppe verteuern fossile Heizungen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist das umbenannte Gebäudeenergiegesetz. Es hat die Pflicht gestrichen, neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Eine funktionierende Gasheizung darf weiterlaufen. Wer nach dem 29.07.2026 eine neue Gas- oder Ölheizung einbaut, muss die Bio-Treppe einhalten: ab 2029 mindestens 10 % Biomethan oder andere klimafreundliche Brennstoffe, ab 2030 15 %, ab 2035 30 % und ab 2040 60 %. Details fasst der Beitrag GEG und GModG zusammen.
Für Kaufinteressierte zählen damit die künftigen Betriebskosten. Der CO2-Preis liegt 2026 in einem Korridor von 55 bis 65 € pro Tonne. Für 2027 sieht ein Gesetzentwurf den gleichen Korridor vor, der Bundestag hat ihn am 24.09.2026 in 1. Lesung beraten. Ab 2028 startet der EU-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) ohne vorgegebene Preisobergrenze. Im 42watt-Rechenbeispiel verursacht die Gasheizung rund 5 Tonnen CO2 pro Jahr. Bei 65 € pro Tonne sind das 391 € brutto im Jahr, bei angenommenen 150 € pro Tonne 902 €. Die 150 € sind ein Rechenszenario, keine Prognose. Aktuelle Preise und Tabellen finden Sie im Beitrag CO2-Steuer.
Was bedeutet die Wärmepumpe für vermietete Immobilien?
Bei vermieteten Immobilien erhöht die Wärmepumpe den Wert vor allem über die zulässige Modernisierungsumlage, die beim Heizungstausch auf 0,50 € je m² Wohnfläche und Monat innerhalb von 6 Jahren gekappt ist. Nach § 559e BGB dürfen Vermietende die Jahresmiete um 10 % der Kosten erhöhen, wenn sie die Förderung in Anspruch nehmen und abziehen. Ohne Förderung gelten 8 % nach § 559 BGB, ebenfalls mit der Kappung von 0,50 €/m². Für eine Wärmepumpe brauchen Vermietende zusätzlich einen Effizienznachweis, etwa eine JAZ von mindestens 2,5. Sonst dürfen nur 50 % der Kosten in die Umlage.
Im Ertragswertverfahren zählt die erzielbare Miete, die Kappung begrenzt diesen Mehrwert. Bei einer 70-m²-Wohnung sind es höchstens 35 € im Monat. Ein zweiter Effekt betrifft neue Gas- und Ölheizungen: Vermietende, die sie nach dem 29.07.2026 einbauen, tragen ab 2028 die Hälfte der CO2-Kosten und bei Gas auch die Hälfte des Netzentgelts. Rechenbeispiele und Fristen enthält der Beitrag energetische Sanierung als Vermieter.
Häufige Fragen zur Immobilienwertsteigerung durch Wärmepumpe
Lohnt sich eine Wärmepumpe kurz vor dem Hausverkauf?
Eine Wärmepumpe kurz vor dem Verkauf lohnt sich nur, wenn der Bedarfsausweis danach eine deutlich bessere Klasse zeigt. Im 42watt-Rechenbeispiel deckt die Wertdifferenz den Eigenanteil nur in 2 von 3 Szenarien. Für Verkaufende fällt die Heizkostenersparnis weg, die für Selbstnutzende den Ausschlag gibt.
Brauchen Sie nach dem Einbau einen neuen Energieausweis?
Ein neuer Energieausweis ist nach dem Heizungstausch nicht Pflicht, aber für den Verkauf sinnvoll. Bestehende Ausweise gelten 10 Jahre. Ein neuer Bedarfsausweis zeigt die Wärmepumpe sofort, ein Verbrauchsausweis erst mit Verbrauchsdaten aus mindestens 36 Monaten. Ab dem 01.01.2027 werden neue Ausweise in der Regel digital ausgestellt.
Bringt Dämmung mehr Wertsteigerung als eine Wärmepumpe?
Für Wertsteigerung und Heizlast ergänzen sich Dämmung und Wärmepumpe. Die Wärmepumpe senkt die Endenergie und damit die Klasse. Die Dämmung senkt den Wärmebedarf selbst. Laut der BuVEG-Studie bestimmen vor allem Maßnahmen an Fassade, Fenstern und Dach die Wertentwicklung.
Gilt der Preisaufschlag auch in ländlichen Regionen?
Laut BuVEG-Studie profitieren vor allem Altbauten bis Baujahr 1949 von einer Sanierung, in Städten, im Umland und auf dem Land. Getrennte Prozentwerte für Stadt und Land nennt die Meldung zur Studie nicht. Die LBBW weist darauf hin, dass die Objektqualität in schwächeren Lagen stärker auf den Preis wirkt.
immowelt Pressemitteilungen (22.02.2024, 19.03.2026, 12.11.2025); ImmoScout24 Medieninformationen (30.07.2024, 06.08.2024, 03.02.2026); Kiel Institut für Weltwirtschaft, Kiel Policy Brief 180 „Green Signals“ (11/2024); LBBW Research, Energieeffizienz und Immobilienpreise (19.11.2024); BuVEG/ImmoScout24-Studie (VDIV, 03.02.2026); Von Poll Immobilien via Haufe (22.07.2026); Gebäudemodernisierungsgesetz §§ 43, 82, 86, Anlage 10 (Stand 29.07.2026); Verbraucherzentrale, Energieausweis für Wohngebäude; Immobilienwertermittlungsverordnung 2021 §§ 2, 6, 8; BGB §§ 559, 559e; KfW Merkblatt 458 (Stand 09/2026); Fraunhofer ISE (Wärmepumpen-Feldtest 11/2025, Kurzstudie Wärmeversorgung 06/2026); BDEW-Gaspreisanalyse (08/2026); Verbraucherzentrale NRW, Marktcheck Wärmepumpenstromtarife (02/2026); DEHSt (nEHS, EU-ETS 2); Deutscher Bundestag (BEHG-Änderung, 1. Lesung 24.09.2026); ADAC Energieausweis (29.07.2026).


