Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze, Tabelle und Solarspitzen
Die Einspeisevergütung für neue Dachanlagen bis 10 kWp beträgt bei Inbetriebnahme vom 01.08. bis 31.12.2026 7,70 Cent pro kWh bei Teileinspeisung und 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Der Satz gilt 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme, entfällt bei Neuanlagen seit dem Solarspitzengesetz aber in Zeiten negativer Börsenpreise, ab dem Jahr nach dem Einbau eines intelligenten Messsystems. Dieser Ratgeber zeigt alle Sätze mit Gültigkeitszeitraum, die Mischvergütung für größere Anlagen, ein Rechenbeispiel für 15 kWp und den Stand der EEG-Novelle für Anlagen ab 2027.
Das Wichtigste in Kürze
- Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026: bis 10 kWp 7,70 ct (Teil) bzw. 12,22 ct (Voll) pro kWh
- Bis 40 kWp 6,66/10,24 ct, bis 100 kWp 5,44/10,24 ct; über 10 kWp gilt ein Mischsatz
- Degression: Neuanlagen erhalten alle 6 Monate rund 1 % weniger, der Satz bleibt 20 Jahre fest (außer bei negativen Preisen)
- Für Inbetriebnahmen ab 2027 hat die Bundesnetzagentur keine Sätze veröffentlicht
- Solarspitzengesetz: Neuanlagen mit Smart Meter erhalten bei negativen Preisen keine Vergütung, Nachholung nach Jahr 20
- Neuanlagen ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen maximal 60 % der Leistung einspeisen
- Ü20-Anlagen: Anschlussvergütung zum Solar-Marktwert abzüglich Pauschale bis 31.12.2032
- Einnahmen bis 30 kWp je Wohneinheit einkommensteuerfrei, 0 % USt beim Kauf
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026?
Für Dachanlagen mit Inbetriebnahme vom 01.08. bis 31.12.2026 zahlt der Netzbetreiber je nach Größe 5,44 bis 7,70 Cent pro kWh bei Teileinspeisung und 10,24 bis 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Teileinspeisung heißt: Sie nutzen einen Teil des Solarstroms selbst und speisen nur den Überschuss ein. Bei Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz. Die Sätze veröffentlicht die Bundesnetzagentur auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023).
| Anlagenleistung (Gebäude) | Teileinspeisung | Volleinspeisung | Gültig für Inbetriebnahme |
|---|---|---|---|
| bis 10 kWp | 7,70 ct/kWh | 12,22 ct/kWh | 01.08.–31.12.2026 |
| über 10 bis 40 kWp | 6,66 ct/kWh | 10,24 ct/kWh | 01.08.–31.12.2026 |
| über 40 bis 100 kWp | 5,44 ct/kWh | 10,24 ct/kWh | 01.08.–31.12.2026 |
| Mischsatz 15 kWp | 7,35 ct/kWh | 11,56 ct/kWh | 01.08.–31.12.2026 |
Kurz eingeordnet: Viele Einfamilienhäuser liegen in der Stufe bis 10 kWp oder knapp darüber. Für Anlagen auf Freiflächen und sonstigen Flächen bis 100 kW gelten einheitlich 6,19 Cent. Eine im Solarpaket I vorgesehene Erhöhung um 1,5 Cent für Anlagen ab 40 kW ist laut Bundesnetzagentur nicht wirksam, weil die Genehmigung der EU-Kommission fehlt. Über 100 kW gibt es keine feste Einspeisevergütung, dann ist die Direktvermarktung Pflicht.
Warum gelten die Sätze nur bis 31.12.2026?
Die Bundesnetzagentur begrenzt den aktuellen Zeitraum auf den 31.12.2026, weil das EEG 2023 nur bis dahin anwendbar ist. Hintergrund ist die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission vom 21.12.2022, die laut Kommission bis Ende 2026 gilt. Rein rechnerisch würde die Halbjahresperiode bis 31.01.2027 laufen. Viele Portale nennen deshalb noch den 31.01.2027. Sätze für eine Inbetriebnahme ab 01.01.2027 oder eine Stufe ab 01.02.2027 hat die Bundesnetzagentur nicht veröffentlicht (Stand 15.10.2026).
Maßgeblich ist die technische Inbetriebnahme. Laut Clearingstelle EEG|KWKG müssen die Module dafür fest montiert und mit dem Wechselrichter verbunden sein und erstmals Strom erzeugt haben. Der Zählerwechsel und die Registrierung im Marktstammdatenregister gehören nicht zur Inbetriebnahme. Die Registrierung müssen Sie aber innerhalb eines Monats nachholen.
Wie stark sinkt die Vergütung durch die Degression?
Die Vergütung für Neuanlagen sinkt seit dem 01.02.2024 alle 6 Monate um rund 1 %. Das regelt § 49 EEG 2023. Die Absenkung trifft nur Anlagen, die neu in Betrieb gehen. Wer seine Anlage einmal in Betrieb genommen hat, behält den Satz über die gesamte Laufzeit, abgesehen von Zeiten negativer Preise.
| Inbetriebnahme ab | Teileinspeisung bis 10 kWp | Volleinspeisung bis 10 kWp |
|---|---|---|
| 01.02.2025 | 7,94 ct/kWh | 12,60 ct/kWh |
| 01.08.2025 | 7,86 ct/kWh | 12,47 ct/kWh |
| 01.02.2026 | 7,78 ct/kWh | 12,34 ct/kWh |
| 01.08.2026 | 7,70 ct/kWh | 12,22 ct/kWh |
Kurz eingeordnet: Pro Halbjahr verlieren neue Anlagen rund 0,08 Cent bei Teileinspeisung. Hinter den Sätzen steht ein gesetzlicher Ausgangswert, der sogenannte anzulegende Wert. Für kleine Dachanlagen lag er bei 8,6 Cent. Er sinkt mit der Degression. Für die feste Einspeisevergütung zieht der Netzbetreiber anschließend 0,4 Cent ab. So entstehen aus 8,6 Cent nach 6 Absenkungen die 7,70 Cent.
Wie berechnet sich die Vergütung bei mehr als 10 kWp?
Bei Anlagen über 10 kWp ergibt sich ein Mischsatz, weil jede Leistungsstufe nur für ihren Anteil vergütet wird. Die Rechnung gewichtet die Sätze nach Kilowatt Peak (kWp, die Nennleistung der Module). Bei 15 kWp gelten 10 kWp zum Satz der ersten Stufe und 5 kWp zum Satz der zweiten Stufe.
- Teileinspeisung: (10 × 7,70 + 5 × 6,66) ÷ 15 = 7,35 Cent pro kWh
- Volleinspeisung: (10 × 12,22 + 5 × 10,24) ÷ 15 = 11,56 Cent pro kWh
Der Mischsatz gilt für jede eingespeiste Kilowattstunde. Sie müssen den Strom also nicht nach Modulgruppen aufteilen.
Wie viel bringt die Einspeisevergütung pro Jahr? Das 42watt-Rechenbeispiel
Eine 15-kWp-Anlage mit Teileinspeisung bringt im 42watt-Rechenbeispiel rund 840 Euro Einspeisevergütung pro Jahr, mit Volleinspeisung rund 1.650 Euro. Annahmen: Inbetriebnahme zwischen 01.08. und 31.12.2026, Ertrag 950 kWh pro kWp und Jahr, also 14.250 kWh. Die Verbraucherzentrale rechnet mit 900 kWh, Ertragsrechner nennen je nach Standort auch über 1.000 kWh. Wie Sie den Ertrag Ihrer Anlage abschätzen, zeigt der Beitrag kWp in kWh umrechnen. Für die Teileinspeisung ist ein Eigenverbrauch von 20 % angesetzt. Das ist die Untergrenze der 20 bis 40 %, die das Fraunhofer ISE für Haushalte nennt.
| Posten | Teileinspeisung | Volleinspeisung |
|---|---|---|
| Eingespeiste Menge pro Jahr | 11.400 kWh | 14.250 kWh |
| Mischsatz | 7,35 ct/kWh | 11,56 ct/kWh |
| Vergütung pro Jahr | 838 € | 1.647 € |
| Vergütung über 20 Jahre | 16.770 € | 32.950 € |
| mit 0,5 % Leistungsverlust pro Jahr | rund 16.000 € | rund 31.400 € |
Kurz eingeordnet: Die Volleinspeisung bringt mehr Vergütung, weil sie den höheren Satz und die volle Menge kombiniert. Der Leistungsverlust von 0,5 % pro Jahr entspricht der Modellannahme des Fraunhofer ISE. Nicht berücksichtigt sind negative Preise, die 60-%-Begrenzung, Abzinsung und Kosten für Zähler und Steuerung. Was eine Anlage dieser Größe kostet, zeigt der Beitrag Photovoltaik Kosten.
Lohnt sich Teileinspeisung trotz niedrigerer Vergütung?
Teileinspeisung lohnt sich meist mehr, weil jede selbst genutzte Kilowattstunde den teuren Netzstrom ersetzt. Im Beispiel sparen 2.850 kWh Eigenverbrauch bei 37,0 Cent (BDEW-Durchschnitt 2026) bis zu 1.055 Euro. Zusammen mit der Vergütung sind das rund 1.890 Euro statt 1.650 Euro. Ab welcher Eigenverbrauchsquote sich das dreht und wann ein Speicher hilft, vergleicht der Beitrag Eigenverbrauch vs. Einspeisung.
Was ändert das Solarspitzengesetz bei der Einspeisevergütung?
Das Solarspitzengesetz bringt für Anlagen mit Inbetriebnahme ab 25.02.2025 2 Änderungen: keine Vergütung bei negativen Börsenpreisen und eine Begrenzung der Einspeiseleistung auf 60 % bis zum Einbau von Smart Meter und Steuerbox. Das Gesetz wurde am 24.02.2025 im Bundesgesetzblatt verkündet und trat am 25.02.2025 in Kraft. Es soll Netze entlasten, wenn mittags sehr viel Solarstrom auf wenig Nachfrage trifft.
Wann entfällt die Vergütung bei negativen Preisen?
Die Vergütung entfällt in jeder Viertelstunde, in der der Börsenpreis am Spotmarkt negativ ist. § 51 EEG formuliert es so: „Für Zeiträume, in denen der Spotmarktpreis negativ ist, verringert sich der anzulegende Wert auf null.“ Bei Anlagen unter 100 kW greift die Regel aber erst ab dem Ende des Kalenderjahres, in dem ein intelligentes Messsystem eingebaut wurde. Ein intelligentes Messsystem ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationsmodul. Anlagen unter 2 kW sind ausgenommen, bis die Bundesnetzagentur dazu eine Festlegung getroffen hat.
Die ausgefallene Zeit geht nicht ganz verloren. § 51a EEG hängt sie nach Jahr 20 an die Laufzeit an. Bei Solaranlagen zählt jede Viertelstunde dabei nur zur Hälfte. Das Ergebnis wird über feste Monatskontingente verrechnet, von 73 Viertelstunden im Dezember bis 508 im Juni.
Wie viel das ausmacht, zeigen die Marktdaten. 2025 traten laut Bundesnetzagentur in 573 von 8.760 Stunden negative Großhandelspreise auf, 2024 waren es 457. Eine Auswertung von pv magazine ergab, dass knapp 16 % des Solarstroms 2025 in solche Stunden fielen. Für das Rechenbeispiel ist das eine 42watt-Annahme: Fallen 16 % der eingespeisten Menge in negative Viertelstunden, wären bei 15 kWp rund 1.820 kWh pro Jahr betroffen. Das entspricht rund 134 Euro pro Jahr, und zwar erst ab dem Jahr nach dem Einbau des intelligenten Messsystems. Ein Teil davon wird nach Jahr 20 nachgeholt.
Was bedeutet die 60-%-Begrenzung?
Neue Anlagen unter 100 kW ohne intelligentes Messsystem und Steuerungseinrichtung dürfen höchstens 60 % ihrer Nennleistung ins Netz einspeisen. Bei 15 kWp sind das 9 kW. Der Bundesverband Solarwirtschaft betont: „Achtung: nicht gleichzusetzen mit der Einspeisemenge!“ Gekappt werden nur die Leistungsspitzen um die Mittagszeit. Die Grenze fällt weg, sobald Smart Meter und Steuerbox eingebaut sind und der Netzbetreiber die Steuerung getestet hat.
Eine Simulation der HTW Berlin beziffert den Verlust bei Volleinspeisung ohne Speicher auf 1,1 % bei Ost-West-Ausrichtung bis 9,0 % bei Südausrichtung. Im Beispiel wären das 157 bis 1.283 kWh oder 18 bis 148 Euro pro Jahr. Bei Teileinspeisung ist der Verlust kleiner, weil Haushalt, Wärmepumpe oder Speicher einen Teil der Spitze aufnehmen. Was ein Batteriespeicher dafür kostet, zeigt der Beitrag Stromspeicher Kosten. Anlagen über 7 kW gehören ohnehin zu den Pflichteinbaufällen für das intelligente Messsystem. Die Preisobergrenze liegt bei 7 bis 15 kW bei 50 Euro pro Jahr, für die Steuerungseinrichtung kommen 50 Euro hinzu.
Lohnt sich der Wechsel für Bestandsanlagen?
Anlagen mit Inbetriebnahme vor dem 25.02.2025 sollen freiwillig in die neue Regel wechseln können und dafür 0,6 Cent pro kWh mehr erhalten. Die Regel steht nach § 101 EEG unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission und ist erst danach anwendbar. Dafür erklären Sie dem Netzbetreiber in Textform, dass die Regeln zu negativen Preisen gelten sollen (§ 100 Abs. 47 EEG). Der Wechsel wirkt frühestens zum Ende des Jahres, in dem ein intelligentes Messsystem eingebaut wird. Er lohnt sich, wenn Ihre Anlage zu Zeiten negativer Preise wenig einspeist, etwa dank Speicher oder Wärmepumpe.
Wie lange wird die Einspeisevergütung gezahlt?
Die Einspeisevergütung läuft 20 Jahre ab Inbetriebnahme und endet am 31.12. des 20. Jahres. Das regelt § 25 EEG 2023. Eine Anlage mit Inbetriebnahme im Oktober 2026 erhält ihren Satz also bis 31.12.2046. Bei Anlagen ab 25.02.2025 kommt die Nachholung für negative Preise hinzu. Wie lange Module und Wechselrichter technisch halten, zeigt der Beitrag Lebensdauer Photovoltaik.
Was passiert nach 20 Jahren?
Nach 20 Jahren erhalten ausgeförderte Anlagen bis 31.12.2032 eine Anschlussvergütung in Höhe des Marktwerts für Solarstrom abzüglich einer Vermarktungspauschale. Die Pauschale veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber. Mit intelligentem Messsystem halbiert sie sich (§ 53 Abs. 4 EEG). Der Jahresmarktwert Solar lag 2025 laut Deutscher Gesellschaft für Sonnenenergie bei 4,508 Cent pro kWh. Eigenverbrauch bleibt erlaubt. 3 Optionen sind üblich:
- Anschlussvergütung: Überschuss einspeisen und den Marktwert erhalten.
- Mehr Eigenverbrauch: Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox nachrüsten.
- Direktvermarktung: Strom über einen Dienstleister an der Börse verkaufen.
Was plant die EEG-Novelle für neue Anlagen ab 2027?
Die Bundesregierung plant, die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen ab 2027 abzuschaffen, das Gesetz ist aber noch nicht beschlossen (Stand 15.10.2026). Das Kabinett beschloss den Entwurf am 29.07.2026 (Drucksache 21/7867). Die 1. Lesung im Bundestag fand am 24.09.2026 statt, die Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Energie am 05.10.2026. Nach dem Bundestag befasst sich noch der Bundesrat mit dem Gesetz, außerdem muss die EU-Kommission es beihilferechtlich genehmigen.
Der Entwurf sieht laut Bundestag für Anlagen unter 25 kW nur noch bis Ende 2028 eine feste Zahlung vor. Sie soll 3 statt 20 Jahre laufen und 5,2 statt rund 8 Cent betragen. Nach Berichten zum Entwurf soll diese Übergangszahlung 36 Monate gelten und danach in die Direktvermarktung übergehen. Nach denselben Berichten ist zusätzlich eine Begrenzung neuer Dachanlagen unter 100 kW auf 50 % Einspeiseleistung geplant. Der Bundesrat fordert, „den PV-Aufdachausbau weiterhin anzureizen“. Anlagen mit Inbetriebnahme bis 31.12.2026 sollen nach dem Entwurf ihre Vergütung für 20 Jahre behalten.
Im Rechenbeispiel wird der Unterschied deutlich. Mit Inbetriebnahme 2026 bringen 11.400 kWh Einspeisung rund 16.770 Euro über 20 Jahre. Nach dem Entwurf wären es bei 5,2 Cent rund 593 Euro pro Jahr für 3 Jahre, also rund 1.780 Euro. Danach kämen nur noch Erlöse aus der Direktvermarktung hinzu, die vom Marktwert abhängen.
Welche Steuern fallen auf die Einspeisevergütung an?
Einnahmen aus Photovoltaikanlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind einkommensteuerfrei. Das regelt § 3 Nr. 72 EStG. Die Grenze liegt bei insgesamt 100 kWp je steuerpflichtiger Person oder Mitunternehmerschaft. Sie müssen für diese Anlagen keinen Gewinn ermitteln. 2 weitere Regeln gelten:
- Umsatzsteuer beim Kauf: Seit 01.01.2023 gilt für Lieferung und Montage von Modulen, Wechselrichter und Speicher 0 % Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Laut Bundesfinanzministerium sind die Voraussetzungen bis 30 kWp erfüllt.
- Laufende Kosten: Wartung ist nicht begünstigt und trägt 19 % Umsatzsteuer. Versicherungsprämien sind umsatzsteuerfrei, enthalten aber 19 % Versicherungsteuer.
Weitere Vorteile wie Kredite und regionale Zuschüsse listet der Beitrag Photovoltaik-Förderung.
Häufige Fragen zur Einspeisevergütung
Wie beantragen Sie die Einspeisevergütung?
Sie melden die Anlage beim Netzbetreiber an und registrieren sie innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Den Netzbetreiber informieren Sie über Inbetriebnahme und Einspeiseart. Viele Fachbetriebe übernehmen die Anmeldung.
Können Sie zwischen Voll- und Teileinspeisung wechseln?
Ja, Sie können die Einspeiseart jährlich wechseln. Die Volleinspeisung müssen Sie dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme oder vor dem 1. Dezember des Vorjahres in Textform mitteilen (§ 48 Abs. 2a EEG). Ohne Mitteilung gilt die Teileinspeisung.
Gibt es Einspeisevergütung für Strom aus dem Speicher?
Ja, gespeicherter Solarstrom erhält beim späteren Einspeisen dieselbe Vergütung. Das gilt, solange Sie nur Solarstrom und keinen Netzstrom einspeichern. Der Speicher senkt zudem Verluste durch die 60-%-Begrenzung.
Sollten Sie Ihre Anlage noch 2026 in Betrieb nehmen?
Eine Inbetriebnahme bis 31.12.2026 sichert nach geltendem Recht die feste Vergütung für 20 Jahre. Für spätere Anlagen gibt es noch keine veröffentlichten Sätze. Nach dem Regierungsentwurf wären es unter 25 kW nur 5,2 Cent für 36 Monate.
Bundesnetzagentur (EEG-Förderung, Sätze für Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026, abgerufen 15.10.2026; Pressemitteilung Strommarkt 2025 vom 05.01.2026; Preisobergrenzen intelligente Messsysteme); EEG 2023 §§ 21, 25, 48, 49, 51, 51a, 53, 100, 101; EU-Kommission (Pressemitteilung zur Beihilfegenehmigung EEG, SA.102084, 21.12.2022); Deutscher Bundestag (Drucksache 21/7867, 1. Lesung 24.09.2026, Anhörung 05.10.2026); Bundesverband Solarwirtschaft (FAQ Solarspitzengesetz); Verbraucherzentrale Hamburg (Solarspitzengesetz, 09.09.2025, mit HTW-Berlin-Simulation); pv magazine (Bundesgesetzblatt Solarspitzengesetz, 24.02.2025; Solarstrom bei negativen Preisen, 26.01.2026); Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (Jahresmarktwert Solar 2025); Clearingstelle EEG|KWKG (Inbetriebnahme); Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, 20.08.2026); BDEW-Strompreisanalyse August 2026; § 3 Nr. 72 EStG; § 12 Abs. 3 UStG; BMF-Schreiben vom 27.02.2023.


