Max Nestler
October 20, 2026
Lesezeit
11
Minuten
Wärmepumpe
Betrieb und Wartung

Heizung Wasser nachfüllen 2026: Anlagendruck richtig einstellen

Heizungswasser füllen Sie bei kalter Anlage über einen Systemtrenner und einen luftfreien Füllschlauch langsam nach, bis das Manometer den Zielwert Ihres Geräts zeigt. Bei den meisten Geräten liegt er zwischen 1 und 2 bar, einzelne Hersteller nennen bis 2,5 bar. Dieser Ratgeber zeigt die Anleitung in 8 Schritten, die Herstellerwerte und eine Diagnose-Tabelle für Druckverlust, Ausdehnungsgefäß und Überdruckventil.

Inhaltsverzeichnis
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Das Wichtigste in Kürze

  • Heizungswasser nur bei kalter Anlage nachfüllen, Buderus erlaubt höchstens 40 °C Vorlauftemperatur.
  • Den Füllschlauch vorher mit Wasser füllen, damit keine Luft in die Heizung gelangt.
  • Zum Nachfüllen aus der Trinkwasserleitung ist eine Befülleinrichtung nach DIN EN 1717 nötig, meist ein Systemtrenner (§ 13 Abs. 3 TrinkwV).
  • Der Zielwert steht in der Geräteanleitung: meist 1 bis 2 bar, Wolf nennt für die CGB-2 2,0 bis 2,5 bar.
  • Das Überdruckventil öffnet bei Thermen und Kesseln bis 50 kW meist bei 3 bar, bei der Vaillant aroTHERM plus schon bei 2,5 bar.
  • Ständiges Tropfen des Überdruckventils deutet laut SYR meist auf Verschmutzung, Tropfen bei rund 3 bar auf Überdruck.
  • Muss oft Wasser nachgefüllt werden, prüft der Fachbetrieb Dichtheit und den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes.
  • VDI 2035 begrenzt die Härte des Füllwassers, für Wandthermen bis 20 l/kW auf höchstens 16,8 °dH.

Wie füllen Sie Wasser in die Heizung nach?

Sie füllen Heizungswasser in 8 Schritten nach: abkühlen lassen, Ventile öffnen, Systemtrenner prüfen, Schlauch füllen, anschließen, langsam füllen, schließen, entlüften. So beschreiben es im Kern die Bedienungsanleitungen von Buderus und Vaillant sowie der Ratgeber von Viessmann. Sie brauchen 3 Dinge: einen Füllschlauch, eine Befülleinrichtung nach DIN EN 1717 und ein Gefäß für Restwasser.

1. Anlage abkühlen lassen: Schalten Sie die Heizung aus und warten Sie, bis sie kalt ist. Buderus erlaubt das Befüllen nur bis 40 °C Vorlauftemperatur.

2. Thermostatventile öffnen: Drehen Sie alle Thermostatventile an den Heizkörpern ganz auf. So kann sich das Wasser im ganzen System verteilen.

3. Systemtrenner prüfen: Füllen Sie nur über eine Befülleinrichtung nach DIN EN 1717. Das ist eine fest eingebaute Füllkombination oder ein Systemtrenner an der Zapfstelle. Er verhindert, dass Heizungswasser ins Trinkwasser zurückfließt.

4. Schlauch mit Wasser füllen: Schließen Sie den Füllschlauch am Kaltwasseranschluss an. Lassen Sie Wasser durchlaufen, bis es am freien Ende austritt. Viessmann rät, den Schlauch zu füllen, „bis er überläuft“. So gelangt keine Luft in die Heizung.

5. Am KFE-Hahn anschließen: Stecken Sie das freie Ende auf den KFE-Hahn, den Kessel-Füll- und Entleerhahn. Sichern Sie den Schlauch mit einer Schlauchschelle. Wo dieser Hahn sitzt, zeigt Ihnen laut Buderus der Fachbetrieb.

6. Langsam füllen: Öffnen Sie den KFE-Hahn und lassen Sie das Wasser langsam einlaufen. Beobachten Sie dabei das Manometer, also den Druckmesser, oder das Display.

7. Bei Zielwert schließen: Schließen Sie KFE-Hahn und Wasserhahn, sobald der Zielwert aus der Geräteanleitung erreicht ist. Buderus nennt etwa 1,75 bar für den Standkessel KB195i und 2,0 bar für die Wandtherme GB192i.

8. Entlüften und nachprüfen: Entlüften Sie die Heizkörper und lesen Sie den Druck erneut ab. Ist er gefallen, füllen Sie nach. Nehmen Sie danach den Schlauch ab, dabei tritt etwas Wasser aus.

Wie Sie die Heizkörper Schritt für Schritt entlüften, zeigt der Beitrag Heizung entlüften.

Brauchen Sie zum Nachfüllen einen Systemtrenner?

Ja, wer Heizungswasser aus der Trinkwasserleitung nachfüllt, braucht eine Sicherungseinrichtung nach DIN EN 1717, in der Praxis meist einen Systemtrenner. Das verlangt § 13 Abs. 3 der Trinkwasserverordnung (gültig seit 24.06.2023) für jede Verbindung mit einer Nichttrinkwasseranlage. Heizungswasser ohne Zusätze gehört nach DIN EN 1717 in die Flüssigkeitskategorie 3, mit Korrosionsschutzmitteln in Kategorie 4. Wolf schreibt in der Betriebsanleitung der Gastherme CGB-2: „Zum Füllen der Anlage ist eine Befülleinrichtung gemäß DIN EN 1717 zu verwenden.“

3 Punkte sind in der Praxis wichtig:

  • Kurzer Anschluss zählt: Auch ein nur kurz angeschlossener Schlauch gilt nach DIN EN 1717 als ständiger Anschluss.
  • Rückflussverhinderer reicht nicht: Ein einfacher Rückflussverhinderer (Typ EA) genügt für Heizungswasser nicht.
  • Nachrüsten ist möglich: Systemtrenner vom Typ BA gibt es zum Aufschrauben auf eine Zapfstelle.

Welcher Wasserdruck ist in der Heizung richtig?

Den richtigen Wasserdruck legt die Anleitung Ihres Wärmeerzeugers fest, meist liegt er zwischen 1 und 2 bar, bei einzelnen Geräten bis 2,5 bar. Lesen Sie den Druck immer bei kalter Anlage ab, denn beim Aufheizen steigt er.

Gerät (Anleitung)Zielwert beim NachfüllenAbschaltung beiSicherheitsventil
Buderus Logano plus KB195i (2023)ca. 1,75 barunter 0,4 bar3 bar
Buderus Logamax plus GB192i (2021)2,0 barkeine Angabekeine Angabe
Wolf CGB-2 (2018)ca. 2 bar, Soll 2,0–2,5 barkeine Angabekeine Angabe
Vaillant ecoTEC pure (2019)0,8–2,0 barunter 0,5 barüber 3 bar
Viessmann (Ratgeber 2026)mindestens 1,3 barkeine Angabekeine Angabe

Kurz eingeordnet: Eine einheitliche Zahl gibt es nicht. Wer eine Wolf-Therme mit 1,5 bar betreibt, liegt unter dem Sollbereich des Herstellers. Wer eine Vaillant ecoTEC pure auf 2,5 bar füllt, liegt darüber. Der Buderus-Standkessel KB195i schaltet über seinen Minimaldruckwächter unter 0,4 bar ab und erst über 0,8 bar wieder ein.

Wie hängt der Druck mit der Gebäudehöhe zusammen?

Je höher der oberste Heizkörper über dem Wärmeerzeuger liegt, desto mehr Druck braucht die Anlage. Viessmann rechnet mit einer Faustformel: Höhenunterschied in Metern mal 0,1 plus 0,5 bar. Bei 10 Metern ergibt das 1,5 bar. Das passt zum Rechenbeispiel im Entlüften-Beitrag, das über den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes rechnet.

Wie erhöhen Sie den Druck der Heizung?

Den Druck der Heizung erhöhen Sie durch Nachfüllen von Wasser nach der Anleitung oben. Steigt der Druck über 3 bar, läuft laut Vaillant Wasser über das Sicherheitsventil ab. Vaillant rät dann: „Warten Sie bis das überschüssige Heizwasser durch das Sicherheitsventil ausgeströmt ist.“ Das Ventil selbst dürfen Sie nicht verändern oder blockieren.

Warum verliert die Heizung Druck?

Eine Heizung verliert Druck vor allem durch 4 Ursachen: Entlüften, Undichtheit, ein Ausdehnungsgefäß ohne Vordruck oder ein öffnendes Sicherheitsventil. Beim Entlüften entweicht neben Luft immer etwas Wasser. Das ist normal. Neue Anlagen verlieren laut Buderus in den ersten Tagen ebenfalls Volumen, weil das frische Wasser stark ausgast.

SymptomMögliche UrsacheDas dürfen Sie selbstFachbetrieb
Druck fällt nach dem EntlüftenWasser ist mit der Luft entwichennachfüllennicht nötig
Druck fällt ohne Entlüften immer wiederUndichtheit, Vordruck zu niedrigDruck notieren, Leitungen ansehenLeck suchen, Vordruck prüfen
Druck schwankt stark zwischen kalt und warmAusdehnungsgefäß defekt oder zu kleinkalt und warm ablesenVordruck, Membran, Größe prüfen
Überdruckventil tropft beim AufheizenÜberdruck oder verschmutztes VentilDruck ablesen, Auslauf frei lassenVentil prüfen oder tauschen
Wasser am SchnellentlüfterSchmutz an der DichtungKappe kontrollierenEntlüfter tauschen

Kurz eingeordnet: Selbst erledigen dürfen Sie das Ablesen, Nachfüllen und Entlüften. Rohrverbindungen öffnen oder nachziehen Sie laut Viessmann nicht selbst. Tritt Wasser aus dem Gerät aus, droht laut Viessmann ein Stromschlag: Schalten Sie die Anlage aus und rufen Sie den Fachbetrieb.

Wie oft ist Nachfüllen normal?

Eine feste Zahl für normales Nachfüllen nennen die ausgewerteten Herstellerunterlagen nicht, Nachfüllen ohne vorheriges Entlüften ist aber ein Warnsignal. Die Fachzeitschrift SBZ formuliert es deutlich: Muss frühzeitig Wasser nachgefüllt werden, liegt ein Mangel bei Gefäßgröße, Anlagendruck oder Vordruck vor. Buderus rät, bei häufigem Nachfüllbedarf den Fachbetrieb zu informieren. Jedes neue Wasser bringt Sauerstoff und Kalk in die Anlage. Das kann laut Buderus Korrosion und Steinbildung verursachen.

Wie prüfen Sie den Schnellentlüfter?

Einen Schnellentlüfter prüfen Sie durch Sichtkontrolle: Die Kappe muss gelöst sein und der Entlüfter muss trocken bleiben. Ein automatischer Schnellentlüfter sitzt am höchsten Punkt der Anlage oder in der Therme. Die Kappe darf laut Hersteller SYR nicht abgenommen werden. SYR nennt 2 Umdrehungen, Vaillant 1 bis 2 Umdrehungen. Ist die Kappe fest zugedreht, kann keine Luft entweichen. Tritt Wasser aus, liegt laut SYR meist Schmutz an der Dichtung vor. Dann tauscht der Fachbetrieb den Entlüfter.

Wie funktioniert das Ausdehnungsgefäß (Ausgleichsbehälter)?

Das Ausdehnungsgefäß nimmt das Wasser auf, das sich beim Aufheizen ausdehnt, und hält eine kleine Reserve für den kalten Zustand bereit. Im Inneren trennt eine Gummimembran das Heizungswasser von einem Gaspolster. Dessen Druck heißt Vordruck. Er soll laut SBZ mindestens dem statischen Druck der Anlage entsprechen, also dem Druck der Wassersäule bis zum höchsten Heizkörper. Der Fülldruck liegt laut Vaillant mindestens 0,2 bar über dem Vordruck.

Den Vordruck prüft der Fachbetrieb bei der Wartung. Der Armaturenhersteller Caleffi nennt dafür mindestens 1 Prüfung im Jahr. Die Messung ist nur aussagekräftig, wenn das Gefäß wasserseitig abgesperrt und entleert ist. Fehlender Vordruck wird mit Stickstoff ergänzt.

Woran erkennen Sie ein defektes Ausdehnungsgefäß?

Ein defektes Ausdehnungsgefäß erkennen Sie an starken Druckschwankungen zwischen kalter und warmer Anlage. Die SBZ schreibt: „Weil die Membranen nicht absolut dicht sind, kommt es im Laufe der Zeit zu einer Abnahme des Vordruckes.“ 3 Anzeichen sind typisch:

  • Starker Zeigerausschlag: Je heftiger der Manometerzeiger beim Aufheizen ausschlägt, desto schlechter arbeitet die Druckhaltung.
  • Überdruck beim Heizen: Steigt der Druck bis 3 bar, öffnet das Sicherheitsventil und Wasser geht verloren.
  • Druckmangel im kalten Zustand: Fällt der Druck unter den statischen Druck, dringt oben Luft ein. Es gluckert, obere Heizkörper bleiben kalt.

Der Fachbetrieb prüft auch die Membran. Tritt laut Hersteller Reflex beim kurzen Betätigen des Gasfüllventils am Ausdehnungsgefäß Wasser aus, ist sie defekt.

Wann öffnet das Überdruckventil (Sicherheitsventil) der Heizung?

Das Überdruckventil einer Heizung öffnet bei Gasthermen und Kesseln bis 50 kW meist bei 3 bar. Es heißt fachlich Sicherheitsventil und schützt vor zu hohem Druck. Der Armaturenhersteller Caleffi nennt „Ansprechdruck 3 bar für Leistung bis 50 kW“, Buderus und Vaillant geben für ihre Geräte ebenfalls 3 bar als Grenze an. Sicherheitsventile gibt es laut SYR standardmäßig auch mit 2,5 bar. Den Einstelldruck finden Sie laut Fachportal Haustechnikdialog eingraviert auf dem Ventil.

Bei einem 3-bar-Ventil soll der Druck der warmen Anlage laut Fachzeitschrift SBZ Monteur höchstens 2,5 bar erreichen. Die Abblaseleitung muss mit Gefälle verlegt sein. Ihr Ende muss laut Caleffi „offen und beobachtbar“ sein. Verschließen Sie den Auslauf nie, das schreibt Buderus ausdrücklich vor.

Was tun, wenn das Überdruckventil der Heizung tropft?

Tropft das Überdruckventil, lesen Sie zuerst den Druck ab und lassen dann den Fachbetrieb Ventil und Ausdehnungsgefäß prüfen. Es gibt 2 typische Ursachen:

  • Überdruck: Liegt der Druck beim Heizen bei rund 3 bar, arbeitet das Ventil richtig. Mögliche Ursachen sind dann ein Ausdehnungsgefäß ohne ausreichenden Vordruck oder eine überfüllte Anlage.
  • Verschmutzung: Liegt der Druck deutlich darunter, schließt das Ventil nicht mehr dicht. SYR schreibt: „Tropft das Ventil ständig, liegt meistens eine Verschmutzung vor.“

Die Funktion prüft der Fachbetrieb durch Anlüften, also kurzes Öffnen per Hand. Wichtig ist die Unterscheidung zum Trinkwasser: Am Sicherheitsventil eines Warmwasserspeichers darf beim Aufheizen laut Buderus Wasser austreten.

Welches Wasser dürfen Sie in die Heizung füllen?

In die Heizung dürfen Sie nur Wasser füllen, das die Richtlinie VDI 2035 und die Vorgaben des Herstellers erfüllt. Die VDI 2035 Blatt 1 (Stand 03/2021) begrenzt die Gesamthärte von Füll- und Ergänzungswasser. Entscheidend ist das spezifische Anlagenvolumen, also die Liter Heizungswasser je Kilowatt Heizleistung.

Spez. Anlagenvolumenbis 50 kW, Gerät unter 0,3 l/kW (z. B. Wandtherme)bis 50 kW, Gerät ab 0,3 l/kW
bis 20 l/kWhöchstens 16,8 °dHkeine Anforderung
über 20 bis 40 l/kWhöchstens 8,4 °dHhöchstens 16,8 °dH
über 40 l/kWunter 0,3 °dHunter 0,3 °dH

Kurz eingeordnet: Geräte mit wenig eigenem Wasserinhalt, etwa Wandthermen, unterliegen strengeren Werten. Über 40 l/kW muss das Wasser praktisch vollständig enthärtet oder entsalzt werden. Die Wasserhärte Ihres Leitungswassers nennt der örtliche Wasserversorger. Vaillant verlangt für die Wärmepumpe aroTHERM plus eine Aufbereitung, wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge über die Nutzungsdauer das 3-Fache des Nennvolumens der Anlage übersteigt.

Zusätze sind nicht automatisch erlaubt. Wolf schreibt für die CGB-2: „Inhibitoren sind nicht zugelassen.“ Vaillant warnt vor stark kalkhaltigem oder chemisch versetztem Wasser, weil es Dichtungen und Membranen schädigen kann.

Was gilt beim Nachfüllen an einer Wärmepumpe?

Bei Wärmepumpen gelten die Werte des Herstellers, die von Gasthermen abweichen können. Ein Beispiel ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe Vaillant aroTHERM plus. Laut Installationsanleitung von 2026 liegt der Betriebsdruck bei 1,5 bis 2,0 bar. Das Sicherheitsventil öffnet aber schon bei 2,5 bar, unter 0,5 bar schaltet das Gerät ab. Wie Sie dort Luft aus dem System holen, erklärt der Beitrag Wärmepumpe entlüften. Für Flächenheizungen gilt der Beitrag Fußbodenheizung entlüften. Den Druck und das Ausdehnungsgefäß prüft der Fachbetrieb bei der Wartung der Wärmepumpe.

Häufige Fragen zum Heizungswasser nachfüllen

Dürfen Sie Heizungswasser selbst nachfüllen?

Ja, Vaillant und Buderus beschreiben das Nachfüllen in ihren Bedienungsanleitungen für Betreibende. Viessmann rät dagegen, das Nachfüllen am besten einem Fachmann zu überlassen. Die Erstbefüllung übernimmt der Fachbetrieb. In Mietwohnungen mit Zentralheizung sprechen Sie das Nachfüllen vorher mit der Hausverwaltung ab.

Können Sie normales Leitungswasser nachfüllen?

Ja, wenn die Härte des Leitungswassers die Grenzwerte der VDI 2035 einhält. Bei einer Wandtherme mit bis zu 20 l/kW Anlagenvolumen sind das höchstens 16,8 °dH. Bei hartem Wasser oder großem Wasserinhalt klärt der Fachbetrieb die Aufbereitung.

Wie oft sollten Sie den Wasserdruck prüfen?

Prüfen Sie den Wasserdruck laut Buderus einmal im Monat und zusätzlich nach jedem Entlüften. Bei neu befüllten Anlagen empfiehlt Buderus zunächst tägliche Kontrollen. Die Verbraucherzentrale rät, vor der Heizsaison auf das Manometer zu schauen, die Nadel soll im grünen Bereich stehen.

Quellen & Belege

Buderus (Bedienungsanleitung Logano plus KB195i, 2023/12; Logamax plus GB192i, 2021/02); Vaillant (Betriebsanleitung ecoTEC pure, 18.01.2019; Installationsanleitung ecoTEC plus, 24.05.2023; Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus, 27.03.2026); Viessmann (Ratgeber Heizungswasser nachfüllen, Stand 19.10.2026; Bedienungsanleitung Vitodens 200-W, 1/2020); Wolf (Betriebsanleitung CGB-2, 3063628_201804); Trinkwasserverordnung § 13 Abs. 3 (Fassung vom 20.06.2023); DIN EN 1717 (nach Haustechnikdialog SHK-Wissen, Stand 17.01.2026); VDI 2035 Blatt 1 (03/2021, nach Reflex Expertenkarte B30, 11/2024, und SYR VDI-Leitfaden, 2023); Reflex (Betrieb und Wartung Membran-Druckausdehnungsgefäße, 11/2024); Caleffi (Fixcal Heizung, Dok. 38115.03); SYR (Membran-Sicherheitsventil 1915; Schnellentlüfter Typ 62); SBZ (Membrangefäße und Druckhaltung, 20/2001); SBZ Monteur (Druckhaltung in Heizungsanlagen, 01/2019; Systemtrenner, 10/2012); Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (Pressemitteilung 02.10.2025, geändert 07.10.2026).