Schwachlichtverhalten von Solarmodulen 2026: Messwerte und Mehrertrag
Das Schwachlichtverhalten beschreibt, wie viel Wirkungsgrad ein Solarmodul bei 200 W/m² Einstrahlung gegenüber 1.000 W/m² verliert. Aktuelle PERC-, TOPCon- und Rückkontaktmodule verlieren dabei laut unabhängigen Labordaten im Median 3,6 bis 5,4 %, die Technologien überlappen stark. Dieser Ratgeber zeigt Messwerte, korrigiert verbreitete Mythen und rechnet vor, was gutes Schwachlichtverhalten im Jahr tatsächlich bringt.
Das Wichtigste in Kürze
- Schwachlichtverhalten = Wirkungsgrad bei 200 W/m² im Verhältnis zu STC (1.000 W/m², 25 °C), Prüfung nach IEC 61215-2 MQT 07.
- Kiwa PVEL 2026 (Median, Module 2023–2025): PERC −3,6 %, TOPCon −3,8 %, Rückkontakt −5,4 % bei 200 W/m².
- Die Technologien überlappen stark, das einzelne Modell zählt mehr als der Zelltyp.
- TÜV Rheinland (2023): Ertragsunterschied zwischen Technologien rund 2 % (Fazit: innerhalb von 3 %), innerhalb einer Technologie bis 7,34 %.
- Deutschland: 1.102 kWh/m² Globalstrahlung im Mittel 2001–2020, rund die Hälfte davon diffus.
- Dünnschicht ist nicht automatisch besser: CIGS-Modul AVANCIS SKALA verliert laut Datenblatt 6 % bei 200 W/m².
- 42watt-Rechenbeispiel 10 kWp: 1 % Mehrertrag ist über 20 Jahre rund 300 € wert.
- Im Datenblatt: Leistung bei 200 W/m² durch ein Fünftel der Nennleistung teilen.
Wie gut ist das Schwachlichtverhalten aktueller Solarmodule?
Aktuelle PERC-, TOPCon- und Rückkontaktmodule verlieren bei 200 W/m² im Median 3,6 bis 5,4 % ihres Wirkungsgrads, einzelne Datenblätter nennen rund 2 %. Das zeigt die Scorecard 2026 des unabhängigen Prüflabors Kiwa PVEL. Sie wertet Module aus den Jahren 2023 bis 2025 aus. Gemessen wird die relative Abweichung des Wirkungsgrads bei 200 W/m² gegenüber den Standardtestbedingungen (STC) mit 1.000 W/m² und 25 °C.
| Technologie | Verlust bei 200 W/m² | Temperaturkoeffizient | Quelle |
|---|---|---|---|
| PERC | −3,6 % (Median) | −0,32 %/°C | Kiwa PVEL 2026 |
| TOPCon | −3,8 % (Median) | −0,29 %/°C | Kiwa PVEL 2026 |
| Rückkontakt (xBC) | −5,4 % (Median) | −0,27 %/°C | Kiwa PVEL 2026 |
| Heterojunction (HJT) | große Streuung | −0,26 %/°C | Kiwa PVEL 2026 |
| TOPCon-Modul, Datenblatt | rund −2 % | −0,29 %/°C | Solarwatt Panel vision M 5.0 |
| CIGS-Dünnschicht, Datenblatt | −6 % | −0,35 %/°C | AVANCIS SKALA |
Kurz eingeordnet: Die Mediane von PERC, TOPCon und Rückkontakt liegen nur 1,8 Prozentpunkte auseinander. Rückkontaktmodule schneiden im Labor-Median schlechter ab als PERC und TOPCon, obwohl sie oft mit Schwachlicht beworben werden. Kiwa PVEL betont, die Ergebnisse „show strong overlap across all four technologies“. Bei HJT und Rückkontakt ist die Stichprobe deutlich kleiner und die Streuung größer. Ein einzelnes gutes Modul kann deshalb besser sein als der Median seiner Technologie. Die Grundlagen zu TOPCon, HJT und Rückkontaktzellen erklärt der Beitrag n-Type-Solarmodule.
Was bedeutet Schwachlichtverhalten genau?
Schwachlichtverhalten ist das Verhältnis des Modulwirkungsgrads bei 200 W/m² zum Wirkungsgrad bei 1.000 W/m². Ein ideales Modul liefert bei einem Fünftel der Einstrahlung genau ein Fünftel seiner Nennleistung. Ein 450-Wp-Modul käme so auf 90 W. Liefert es nur 87 W, beträgt der relative Verlust rund 3 %. Die Nennleistung in Watt-Peak (Wp) gilt immer bei STC, also bei 1.000 W/m², 25 °C Zelltemperatur und dem Lichtspektrum AM 1,5.
Der Messpunkt ist in der Norm IEC 61215-2 als Prüfung MQT 07 festgelegt. Das Labor misst dort bei 200 W/m² und 25 °C Modultemperatur. Das Licht wird gedimmt, ohne sein Spektrum zu verändern. Einen Grenzwert zum Bestehen gibt es nicht. Die Prüfung dokumentiert nur das Verhalten.
Welche Normen regeln die Messung?
Für das Schwachlichtverhalten sind 3 Normen relevant: IEC 61215, IEC 61853 und EN 50380.
- IEC 61215-2 (MQT 07): Einzelmessung bei 200 W/m² und 25 °C als Teil der Typprüfung.
- IEC 61853-1 bis -4: Leistungsmatrix von 100 bis 1.100 W/m² und 15 bis 75 °C. Daraus berechnet Teil 3 ein klimaspezifisches Energy Rating (CSER) für 6 Referenzklimate aus Teil 4.
- EN 50380: Die Fassung von 2003 sah eine Angabe bei 200 W/m² im Datenblatt vor. Die Fassung von 2017 verlangt nur noch STC-Werte, Schwachlichtangaben gelten als freiwillige Zusatzinformation.
Deshalb fehlt der Wert heute in vielen Datenblättern. Das Datenblatt der Trina Vertex S+ (NEG18R.25, 2025) nennt etwa nur eine „Excellent low irradiation performance, validated by 3rd party“ und eine Kennlinie, aber keine Zahl.
Warum verlieren Solarmodule bei wenig Licht an Wirkungsgrad?
Bei wenig Licht sinkt die Modulspannung, und interne Widerstandsverluste fallen stärker ins Gewicht. Der Strom eines Moduls sinkt fast proportional zur Einstrahlung. Die Spannung sinkt dagegen nur langsam, aber messbar. Zusätzlich wirkt der Parallelwiderstand (Shunt) der Zelle: Er beschreibt Leckströme, die bei wenig Licht einen größeren Anteil am kleinen Zellstrom haben. Eine Studie von TÜV Rheinland (EPJ Photovoltaics, 2023) nennt Parallelwiderstand, Serienwiderstand und Diodenqualität als Hauptursachen.
Wie stark diese Effekte wirken, hängt mehr von der Fertigung ab als von der Zellart. Der Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA PVPS Task 13, 2020) formuliert es so: „The performance at low irradiances depends more on the manufacturing processes and PV module design than on cell technology.“ Bei 100 W/m² beobachtete die IEA-Arbeitsgruppe 80 bis 100 % relativen Wirkungsgrad, rund 95 % gelten als typisch für ein gutes Modul.
Ein Befund des Fraunhofer ISE ordnet das ein. Das Kalibrierlabor CalLab wertete Messungen an 61.060 Modulen von 739 Herstellern aus. Der relative Schwachlichtwert sank über die Jahre. Trotzdem gilt laut den Autoren: „newer modules, on average, outperform older modules despite seemingly worse low light behavior“. Der höhere Grundwirkungsgrad gleicht den relativen Verlust mehr als aus.
Wie viel Schwachlicht gibt es in Deutschland?
Deutschland erhält im Mittel 1.102 kWh Globalstrahlung pro Quadratmeter und Jahr, davon kommt rund die Hälfte als diffuses Licht. Den Mittelwert nennt das Fraunhofer ISE (Fassung 20.08.2026) nach Daten des Deutschen Wetterdienstes für 2001 bis 2020. Je nach Standort weicht er um etwa ±10 % ab. Auf einer nach Süden ausgerichteten, 20 bis 25° geneigten Modulfläche kommen im Mittel rund 1.270 kWh/m² an. Den Diffusanteil von rund 50 % nennt ein Steckbrief der Landesbauverwaltung NRW (Stand 02/2026). Wie sich die Globalstrahlung regional verteilt, zeigt der Beitrag Globalstrahlung.
Diffuses Licht ist aber nicht gleich Schwachlicht. Diffuse Strahlung ist an Wolken und Luftteilchen gestreutes Licht ohne klare Richtung. Unter einer dünnen, hellen Wolkendecke kann sie deutlich über 200 W/m² liegen. Umgekehrt ist direktes Sonnenlicht am Morgen oder im Winter oft schwach. Eine belastbare, öffentlich abrufbare Auswertung, wie viele Stunden oder wie viel Energie in Deutschland unter 200 W/m² fallen, haben wir nicht gefunden. Pauschale Angaben auf Ratgeberseiten, etwa zu zwei Dritteln diffusem Licht oder 60 % Schwachlicht, nennen meist keine Quelle.
Spielt der Wechselrichter bei Schwachlicht eine Rolle?
Ja, der Wechselrichter arbeitet bei Schwachlicht im Teillastbereich, und dort sinkt sein Wirkungsgrad. Der Europäische Wirkungsgrad berücksichtigt das. Er gewichtet die Wirkungsgrade bei 6 Laststufen nach einem mitteleuropäischen Betriebsprofil: 3 % bei 5 % Last, 6 % bei 10 %, 13 % bei 20 %, 10 % bei 30 %, 48 % bei 50 % und 20 % bei Volllast. Die Teillast bis 20 % fließt also mit 22 % in die Kennzahl ein. Vergleichen Sie deshalb den Europäischen Wirkungsgrad, nicht nur den Spitzenwert. Worauf es bei der Auswahl sonst ankommt, zeigt der Beitrag Wechselrichter für Photovoltaik.
Wie viel Mehrertrag bringt gutes Schwachlichtverhalten?
Gutes Schwachlichtverhalten bringt in Deutschland nach 42watt-Einschätzung eher 0,5 bis 2 % mehr Jahresertrag. Die Obergrenze stützt eine Studie von TÜV Rheinland (Monokroussos, Herrmann u. a., EPJ Photovoltaics, 2023). Das Labor vermaß rund 100 Modultypen von 27 Herstellern nach IEC 61853 und simulierte den Ertrag an 5 Standorten, darunter Köln-Bonn. Zwischen den Technologien lag der Unterschied im spezifischen Ertrag laut Kurzfassung bei höchstens 2,16 %, im Fazit nennen die Autoren einen Unterschied innerhalb von 3 %. Dieser Wert enthält neben Schwachlicht auch Temperatur- und Einfallswinkeleffekte.
Innerhalb einer Technologie fanden die Forschenden dagegen Unterschiede von bis zu 7,34 %. Das konkrete Modell zählt damit mehr als das Etikett TOPCon, HJT oder PERC. Die Simulation berücksichtigt keine Spektraleffekte, keine Verschmutzung und keine Rückseitenerträge.
42watt-Rechenbeispiel: Was ist 1 % Mehrertrag wert?
Im 42watt-Rechenbeispiel ist 1 % Mehrertrag bei 10 kWp über 20 Jahre rund 300 Euro wert. Annahmen: 950 kWh Ertrag pro kWp und Jahr, also 9.500 kWh. Die Leistung sinkt um 0,4 % pro Jahr. 30 % des Stroms werden selbst verbraucht und mit 37,0 Cent pro kWh bewertet (BDEW, Haushaltsstrompreis 2026). 70 % werden mit 7,70 Cent eingespeist (Teileinspeisung bis 10 kWp, Inbetriebnahme ab 01.08.2026). Daraus ergibt sich ein Mischwert von 16,5 Cent pro kWh. Abzinsung und Preisänderungen sind nicht berücksichtigt. Der Vergleich mit 12 kWp nutzt vereinfacht denselben Mischwert, obwohl für den Anlagenteil über 10 kWp eine niedrigere Einspeisevergütung gilt.
| Szenario | Mehrertrag pro Jahr | Mehrertrag in 20 Jahren | Wert in 20 Jahren |
|---|---|---|---|
| Klein: 0,5 % | 48 kWh | 915 kWh | rund 150 € |
| Mittel: 1,0 % | 95 kWh | 1.830 kWh | rund 300 € |
| Hoch: 2,0 % | 190 kWh | 3.659 kWh | rund 600 € |
| Vergleich: 24,0 statt 22,5 % Wirkungsgrad auf 50 m² | 713 kWh | 13.721 kWh | rund 2.260 € |
Kurz eingeordnet: Selbst im hohen Szenario bringt gutes Schwachlichtverhalten rund 30 Euro pro Jahr. Der Wirkungsgrad wirkt bei begrenzter Dachfläche deutlich stärker. Auf 50 m² Modulfläche passen mit 24,0 % Wirkungsgrad 12,0 kWp statt 11,25 kWp. Das sind 6,7 % mehr Ertrag. Wer ausreichend Dachfläche hat, gleicht 1 bis 2 % Schwachlichtnachteil schon mit 1 zusätzlichen Modul aus. Wie Sie den Ertrag Ihrer Anlage selbst abschätzen, zeigt der Beitrag PV-Leistung berechnen.
Welche Mythen über Schwachlicht stimmen nicht?
4 verbreitete Aussagen zum Schwachlichtverhalten halten einer Prüfung mit Labordaten nicht stand.
1. „Dünnschicht ist bei Schwachlicht immer besser.“ Das CIGS-Modul AVANCIS SKALA verliert laut Datenblatt 6 % bei 200 W/m², ein aktuelles TOPCon-Modul rund 2 %. Der absolute Wirkungsgrad liegt bei CIGS mit 11,9 bis 14,2 % zudem weit unter kristallinen Modulen. Schon 2011 berichtete pv magazine über Messungen des TÜV Rheinland, nach denen die These vom Dünnschicht-Mehrertrag „zumindest pauschal nicht stimmt“. Mehr dazu im Beitrag Dünnschicht-Solarmodule.
2. „Rückkontakt- und HJT-Module sind Schwachlicht-Spezialisten.“ Im Kiwa-PVEL-Median liegen Rückkontaktmodule mit −5,4 % hinter TOPCon (−3,8 %) und PERC (−3,6 %). Für HJT nennt Kiwa PVEL keinen eindeutigen Median, aber eine große Streuung. Belegt ist bei HJT vor allem der Vorteil beim Temperaturkoeffizienten, also bei Hitze.
3. „Herstellerfeldtests belegen bis zu 10 % Mehrertrag.“ Die Tests widersprechen sich. Trina meldet für TOPCon in Japan 8,82 % mehr Ertrag pro Watt als Rückkontaktmodule über 3 Monate. LONGi meldet für Rückkontaktmodule in China 2,95 % mehr als TOPCon im April. Beide Tests stammen von Herstellern der jeweils besseren Technologie.
4. „Gutes Schwachlichtverhalten hilft bei Verschattung.“ Verschattung ist ein anderer Effekt. Eine TÜV-NORD-Studie (pv magazine, 08.07.2026) zeigt: Ist 1 Zelle voll verschattet, verliert ein Rückkontaktmodul 12,9 % Leistung, ein TOPCon-Modul 33,9 %. Ab 4 verschatteten Zellen verlieren beide rund 50 %.
Wie lesen Sie das Schwachlichtverhalten im Datenblatt?
Sie lesen das Schwachlichtverhalten am Leistungswert bei 200 W/m² oder an der angegebenen Wirkungsgradreduktion ab. Gehen Sie in 5 Schritten vor:
1. Angabe suchen: Typische Bezeichnungen sind „Pmax @ 200 W/m²“, „Low irradiance performance“ oder „Wirkungsgradreduktion bei 200 W/m²“. Fehlt eine Zahl, fragen Sie den Fachbetrieb nach dem Prüfbericht.
2. Relativwert berechnen: Teilen Sie die Leistung bei 200 W/m² durch ein Fünftel der Nennleistung. Beispiel Solarwatt Panel vision M 5.0: 87,2 W geteilt durch 89,0 W ergibt 98,0 %, also rund 2 % Verlust.
3. Relativ und absolut unterscheiden: Das Datenblatt des PERC-Moduls Solarwatt Vision 60M (2022) nennt „4 ± 2 %“ relativ und −0,6 Prozentpunkte absolut. Vergleichen Sie nur gleichartige Angaben.
4. Messbedingungen prüfen: Der Wert sollte für 25 °C gelten. Heckert gibt für das NeMo 4.2 (Datenblatt 01/2024) eine „maximale Wirkungsgradreduktion bei 200 W/m²“ von 2 % an, also eine Obergrenze statt eines Mittelwerts.
5. Toleranz einordnen: Das Datenblatt des HJT-Moduls Meyer Burger White (09/2021) nennt für die elektrischen Kennwerte eine Messtoleranz von ±3 %. Das Fraunhofer-ISE-CalLab meldete 2020 eine Messunsicherheit von 1,1 % unter STC. Unterschiede von 1 bis 2 Prozentpunkten liegen damit nahe an der Messgenauigkeit.
Für den Jahresertrag auf begrenzter Dachfläche zählen der STC-Wirkungsgrad und der Temperaturkoeffizient in der Regel mehr als der Schwachlichtwert. Aktuelle Module im Vergleich zeigt der Beitrag Solarmodule im Vergleich.
Häufige Fragen zum Schwachlichtverhalten von Solarmodulen
Welche Solarmodule eignen sich bei wenig Licht?
Kein Zelltyp ist generell überlegen, entscheidend ist das einzelne Modell. Im Kiwa-PVEL-Median 2026 schneiden PERC und TOPCon besser ab als Rückkontaktmodule, für HJT nennt die Quelle keinen eindeutigen Wert. Die Streuung innerhalb einer Technologie ist größer als der Abstand zwischen den Technologien.
Liefern Solarmodule bei bewölktem Himmel Strom?
Ja, Solarmodule liefern auch bei Bewölkung Strom, weil sie diffuses Licht nutzen. Die Leistung sinkt ungefähr im Verhältnis zur Einstrahlung. Bei 200 W/m² liefert ein 450-Wp-Modul rund 85 bis 88 W.
Lohnt sich ein Aufpreis für besseres Schwachlichtverhalten?
Ein Aufpreis allein für Schwachlichtverhalten lohnt sich selten. Im 42watt-Rechenbeispiel bringt selbst 2 % Mehrertrag bei 10 kWp nur rund 600 Euro in 20 Jahren. Ein höherer Wirkungsgrad bringt bei knapper Dachfläche deutlich mehr.
Warum fehlt der Schwachlichtwert in vielen Datenblättern?
Ein Grund ist, dass die Norm EN 50380 den Wert seit der Fassung von 2017 nicht mehr verlangt. Viele Hersteller zeigen nur eine Kennlinie mit mehreren Einstrahlungsstufen. Den Zahlenwert können Fachbetriebe beim Hersteller oder aus Prüfberichten nach IEC 61853 anfordern.
Kiwa PVEL, PV Module Reliability Scorecard 2026 (PAN Performance); Monokroussos, Herrmann u. a., TÜV Rheinland (EPJ Photovoltaics 14, 6, 2023); IEA PVPS Task 13, Climatic Rating of PV Modules (T13-20:2020); Kräling u. a., Fraunhofer ISE CalLab (WCPEC-8, 2022); Fraunhofer ISE, Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (Fassung 20.08.2026); Fraunhofer ISE, Pressemitteilung CalLab Messunsicherheit (2020); IEC 61215-2:2021 MQT 07 und IEC 61853-1 bis -4 (nach Sekundärbeschreibungen); EN 50380:2017; Landesbauverwaltung NRW, Steckbrief Energiequelle Solarenergie (Stand 02/2026); Penn State University, EME 812 (Europäischer Wirkungsgrad); pv magazine (Dünnschicht in der Dämmerung, 06/2011; TÜV-NORD-Studie BC vs. TOPCon, 08.07.2026); Herstellerdatenblätter Solarwatt Panel vision M 5.0 (13.06.2025) und Vision 60M (07.04.2022), Heckert NeMo 4.2 (01/2024), Trina Vertex S+ NEG18R.25 (2025), Meyer Burger White (09/2021), AVANCIS SKALA (V4.11); Trina Solar (Blog, 22.05.2026); LONGi (Pressemitteilung, 27.05.2025); BDEW-Strompreisanalyse 2026; Bundesnetzagentur (EEG-Vergütungssätze ab 01.08.2026).


